am Perlfluss, auf dem Bund

die Reise geht weiter

· 12. April 2008, 06:22 · Permanenter Link ...

Und zwar nach Shanghai

Dies ist der östlichste Punkt unserer Fahrt und die Metropole, die am stärksten für den Boom in China steht. Gleich am ersten Abend stehen wir dann auch am „Bund“, einer Promenade direkt am Perlfluss, von der aus man hinüber nach Pudong schaut und die Skyline aus Glas und Stahl bewundert. Überall Kräne und Rohbauten, es geht immer noch höher!
In Shanghai sind wir mit Andre verabredet, der mal mit Markus zusammen in Dresden studiert hat. Ihn hat´s auch nach China verschlagen und er unterrichtet – na ratet mal – Deutsch! Er zeigt uns also die Stadt, die Shoppinghalls und die Parks.
Und wir fahren Magnetschwebebahn: eine Ehrenrunde hin zum Flughafen und mit der nächsten wieder zurück in die Stadt. Das heißt 30km in 8min, mit einer Spitzengeschwindigkeit von 400km/h. Schon ziemlich cooles Gefühl! Da haben die Deutschen das nun erfunden und bekommen es nicht auf die Reihe selber einen zu bauen, na ja…
Für Kultur ist hier auch gesorgt, denn wir sehen die Rembrandtausstellung, die gerade hier zu Gast ist. Schon merkwürdig die Alten Meister hier zu treffen… Was die Chinesen sich wohl für ein Bild von Europa machen?
Shanghai ist ´ne tolle Stadt, in der man noch viel Zeit verbringen könnte, aber wir freuen uns ja schon auf unser sommerliches Ausspannen auf der Insel Hainan.
Also wieder hinein in den Zug und knapp 2 Tage Fahrt. Draußen wird die Landschaft immer abenteuerlicher: kleine Felder mit Ochsen vor dem Pflug, dahinter runde grüne Berge – am liebsten würd´ ich schon aussteigen!

Auf Hainan…

…erwartet uns erst mal ein heftiger Schock: so viele Touristen, vor allem neureiche Chinesen und Russen. So viele Verkäufer, die ununterbrochen Perlenketten, Mangos oder Sonnebrillen feilbieten und an denen „Bu yao!!!“ („Ich will nicht!“) einfach abperlt. Und so wenige Zugtickets, um wieder abzureisen. Wegen der Feiertage gibt es einfach keine Möglichkeit Fahrkarten zu ergattern und so entscheiden wir uns später, einen Flug nach Tianjin zu buchen.
Doch eine Woche ist noch Zeit bis dahin und nachdem wir akklimatisiert sind und zugeben, dass wir auch nur sonnenhungrige Touris sind, genießen wir einfach faul den Strand…
Und China ist ein Dorf: denn wer läuft da im Sand an uns vorbei? Holger und Mairi, die wir zu Silvester kennen gelernt haben. Und sie sind nicht die einzigen Bekannten auf der Insel, auch Nicole und Andre sind ganz in der Nähe abgestiegen! So ziehen wir also gemeinsam rum, mittags ans Meer mit Kokosnuss und Sonnenöl, abends zum Italiener und nachts wieder an den Strand mit Wodka und Melone…

Das war die große Reise und nach 28 Tagen und knapp 10.000 zurückgelegten Kilometern fliegen wir wieder zurück nach Tianjin.

— Markus Nowatzki        

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